Neue Maßnahmen in Rissen

Am idyllischen Stenner Teich sollte der neue Weg entlangführen
Geschütztes Biotop - Stenner Teich

Bürger, Verbände und Verwaltung diskutierten kontrovers. Die Entscheidung ist gefallen: Der neue Wanderweg in Rissen wird nicht gebaut. Das ergab die Auswertung der öffentlichen Anhörung vom 15. November 2011. Drei alternative Projekte sollen stattdessen umgesetzt werden.

Der Hauptausschuss hat den neuen Weg an der Wedeler Au stellvertretend für die Bezirksversammlung Altona gestrichen. Bei den Rissener Bürgern hatte die vorgesehene Wegeverbindung westlich des Sandmoorweges - mit Anschluss an den Klövensteen und die Kehre Meistersingerweg / Lohngrinweg – zu vielen Diskussionen geführt. Dem Argument der Naherholung standen vor allem die Befürchtungen entgegen, dass durch den neuen Wanderweg seltene und scheue Tiere wie Eisvogel und Amphibien vertrieben werden könnten. Jetzt sollen mit dem NABU Gespräche über die Betreuung des Gebiets geführt werden. Zusätzlich zu den im Januar 2011 beschlossenen Projekten, die sich zurzeit in der Realisierung befinden (siehe Projekte Sülldorfer Dorfteich oder Rissener Kiesgrube) kommen auf Beschluss des Hauptsausschusses noch drei Projekte hinzu: Grundinstandsetzung des Wanderweges Wedeler Au östlich des Sandmoorwegs im Umfeld des Kinderhospizes „Sternenbrücke“ Erweiterung der Heidefläche im östlichen Bereich des Naturschutzgebiets Wittenbergen am Luuspark Herstellung eines nur ansatzweise bestehenden Weges zwischen Falkensteiner Weg/Falkentaler Ufer und Römischem Garten im Elbhangbereich.

Maßnahmen_Regionalpark_Januar_2012 (pdf 97 KB)

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